Am 12.2.2012 wurde Adolf Sauerland durch ein Bürgerbegehren abgewählt.

Adolf Sauerland

(* 4. Juni 1955 in Wehofen) ist ein deutscher Kommunalpolitiker. Er ist der achte Oberbürgermeister seit 1946 und nach Heinrich Weitz (OB von 1945 bis 1947) und Leo Storm (OB von 1947 bis 1948) seit 2004 der dritte Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, der Mitglied der CDU ist.

220px Adolf Sauerland 2010 Oberbürgermeister DuisburgSauerland studierte Maschinenbau, Geschichte und Pädagogik an der Gesamthochschule Duisburg und arbeitete bis zu seiner Wahl als Oberstudienrat am Berufskolleg Uerdingen in der Nachbarstadt Krefeld. Seit 1980 ist er Mitglied der CDU sowie der Jungen Union. Als Kommunalpolitiker war Sauerland zuerst im Duisburger Stadtbezirk Walsum, dann im Rat der Stadt Duisburg tätig.

In einer Stichwahl 2004 gegen die Amtsinhaberin Bärbel Zieling (SPD) erhielt Sauerland 61,3 % der Stimmen; im Oktober 2004 übernahm er das Amt des Oberbürgermeisters. Nach seiner Wahl begann der Bau des unter der Leitung seiner Vorgängerin geplanten Casinokomplexes CityPalais, des von der LEG realisierten Nachfolgers des im Jahr 2004 gescheiterten „Urbanum“-Projekts, und die Planung des neuen Einkaufszentrums Forum Duisburg, welches im September 2008 eröffnet wurde. Kritisiert wurde Sauerland vor allem für das Abrücken des Stadtrats vom geplanten Einkaufszentrum MultiCasa, dessen Bau er aufgrund eines Gutachtens als Chef der Stadtverwaltung zwar empfahl, aber als Ratsmitglied gemeinsam mit seiner Fraktion der CDU ablehnte.

Zu den von ihm unterstützten und realisierten Projekten zählt die DITIB-Merkez-Moschee. Die erneute Durchführung der World Games im Jahr 2013, die in einer Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf vorgesehen war, wurde durch Ratsbeschluss im Dezember 2008 zurückgegeben, nachdem der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow eine Haushaltsverfügung gegenüber der Stadt erlassen hatte. Weitere Projekte unter seiner Leitung waren: Das Logistikprojekt Logport II, die Wasserwelt Wedau im Sportpark Duisburg, die Vision der „Living Bridge“ des Hamburger Architekten Teherani, Firmenansiedlungen wie Hitachi, SchauinslandReisen oder Ikea. Das Urban Land Institute hat zu einer weiteren Gestaltung des Innenstadtbereichs im Jahr 2005 einen Partnervertrag mit der Stadt Duisburg unterschrieben. In der Fortentwicklung einer ganzheitlichen Neuplanung der Duisburger Innenstadt wurde durch den britischen Architekten Norman Foster ein Masterplan für die Duisburger Innenstadt entwickelt und einvernehmlich durch den Stadtrat verabschiedet. Zusätzlich wurde zusammen mit der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants ein Sparprogramm zur Konsolidierung des Stadthaushaltes beschlossen. Die Gesamtverschuldung der Stadt Duisburg beträgt zurzeit etwa 1,6 Milliarden Euro.

Im Juli 2005 legte Adolf Sauerland seine Parteiämter nieder, um in seiner Funktion als Oberbürgermeister neutraler gegenüber anderen Interessen sein zu können. Am 21. Januar 2009 nominierte ihn der CDU-Parteitag Sauerland mit 100 % der Stimmen erneut zum OB-Kandidaten für die Kommunalwahl in Duisburg 2009.[1] Bei der am 30. August 2009 durchgeführten Oberbürgermeisterwahl wurde Sauerland mit einem Stimmenanteil von 44,6 % erneut zum Duisburger Stadtoberhaupt gewählt.

Adolf Sauerland ist der erste Oberbürgermeister von Duisburg, der für sechs Jahre gewählt wurde. Seine Amtszeit läuft bis zur nächsten OB-Wahl im Jahr 2015.

Webseite von Adolf Sauerland:
Adolf Sauerland

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